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Therapiearten
Die PRINZIPIEN der PILATES-Methode...
KONZENTRATION
Die Konzentration beim Üben sollte immer auf die Bewegung, die Position, die Haltung, auf die Körpermitte, das “Powerhouse” gerichtet sein. Der Gedanke steuert die Bewegung in jeder Phase, der Geist erfüllt den ganzen Körper, d.h.den Körper bewusst wahrnehmen.
PRÄZISION
Die Konzentration fördert die Präzision der Bewegung, die Präzision schafft dauernd eine gekonnte Beantwortung der kinästhetischen Reize, welche wiederum die exakte Ausführungermöglicht. Präzision ist nur möglich mit absoluter Konzentration und dauernder Kontrolle.
KONTROLLE
Die Kontrolle jedes Details, jedes Körperteils, der Atmung, des Gleichgewichtes, der Ruhe und der Bewegung, ermöglicht erst die präzise Ausführung jeder Übung bis hin ins letzte oft unwichtig scheinende Segment. Die Konsequenz der Kontrolle ist Körperbeherrschung.
ATMUNG
Die Atmung fliesst gleichmässig ohne anzuhalten, durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Pilates verlangt keine Brust- oder Bauchatmung, sondern eine seitlich ausdehnende Brustatmung als optimale, komplette Füllung der Lungenflügel.
ZENTRIERUNG
Ein Haus braucht ein Fundament, der Körper braucht ein starkes Zentrum das ihn trägt, ihn hält, oben und unten verbindet, vorne und hinten vereint, geschmeidig oder starr macht. Das “Powerhouse” als Mittelpunkt der Pilates-Methode bringt Körpersymetrie.
STRECKUNG
Die Wirbelsäule strecken, heisst sie entlasten. Vor einer Beugung wird sie verlängert, vor einer Drehung ebenfalls. Ob im Stand, in Rücken-, Seiten- oder Bauchlage, die Wirbelsäule wird immer bewusst aus der Hüfte heraus ”gelängt”, lang gemacht und gestreckt.
BEWEGUNGSFLUSS
Alle Übungen werden in dynamisch, fliessender Form durchgeführt, genauso wie der Übergang von einer Übung zur anderen. Vom Stand zum Sitzen, dann in die Rückenlage, von dieser in die Seitenlage und in die Bauchlage - alles fließt - Panta rhei !
Quelle: Texte aus